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SCHÖNSTE RADTOUR IM LAND DER SEEN

Artikel-Nr.: 2028
1.599,00 / 12 Nacht

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Erleben Sie die Finnland-Reise klimaneutral von Ort zu Ort mit eigenem E-Bike. Hier finden naturverbundene Fahrradfahrer wonach sie suchen: wenig Menschen, unendliche Weite und jede Menge unberührte Natur. Die selbstgeführten Strecken sind professionalen finnischen Radtour-Veranstalter geprüft und getestet worden. Sie fahren ca. 660 Kilometer während 12-Tagen.

Eine Bed & Breakfast-Unterkunft bietet oftmals eine hervorragende Lage und familiäre Gastfreundschaft obendrauf. Sie übernachten im gemütlichen Doppelzimmer (ohne / mit Dusche, WC). In vielen Unterkünften sind die Dusche und WC auf dem Gang und sind kleine private landestypische Unterkünfte.

Höhepunkte:

  • Wunderschöne kleine Alt-Städte Porvoo und Loviisa
  • Königstraße, altes Postweg
  • Unesco-Weltkulturerbe Verla und Nationalpark Repovesi
  • Eisenhütte Strömfors, Burg Olavinlinna, Holzkirche Kerimäki
  • Fluss Kymijoki, Seelandschaften, Nationallandschaft Punkaharju
  • Land und Leute, lokales Essen

Reisebeschreibung:

1. Tag – Ankunft in Finnland (45 km)

Anreise mit der Fährverbindung von Finnlines ab Travemünde nach Helsinki, Vuosaari. Ca. 09 Uhr am Morgen Ankunft am Hafen. Gerne bieten wir Ihnen die Fährverbindung Travemünde – Helsinki – Travemünde von Finnlines gegen Aufpreis.

Sie fahren zuerst zum Büro des professionellen Radtour-Anbieters, wo Sie Informationen und Hinweise für die Tour erhalten. Man fährt zuerst zum Naturschutzgebiet und Arboretum von Viikki. Vor Viikki können Sie an den Stromschnellen von Vanhakaupunki für Mittagessen anhalten, wo Helsinki im Jahr 1550 gegründet wurde. Vanhankaupunginselkä ist eine Bucht, die zusammen mit Teilen des angrenzenden Viikki-Bezirks eine Naturschutzzone in der Nähe der Innenstadt von Helsinki im Süden Finnlands bildet. In einem Vogelbeobachtungsturm können Sie schöne Fotos machen. An der Küste der Ostsee fährt man vorbei Gutshof Puotila und weiter nach Sipoo / Söderkulla, wo Sie in der gemütlichen B&B Unterkunft übernachten.

2. Tag – auf der Königsstraße (45 km)

Der Königsweg diente seit dem 15. Jahrhundert als Postweg zwischen Schweden und Russland. Der östliche Abschnitt des Königswegs führt durch reizvolle historische Kleinstädte und Dörfer, an der Küste entlang bis hin zur Ostgrenze und zum Saimaa-See. An der Strecke liegen die idyllischen Kleinstädte Porvoo, Loviisa.

Am Morgen radeln Sie entlang des Flusses Sipoo und am See Pilvijärvi kann man gut baden. In der Stadt Sipoo ist das Café „Kaksi Verantaa“ idealer Ort um Kaffee und köstliche Gebäcke zu genießen.

Die Fahrt führt durch die ländlichen Ortschaften nach Porvoo. Porvoo ist die zweitälteste Stadt Finnlands und ein bekanntes Fremdenverkehrsziel, das auf eine interessante Geschichte zurückblicken kann. Im Jahre 1809 tagte dort auf Geheiß des damaligen russischen Zaren Alexander I. der Reichstag. Die Altstadt von Porvoo besteht aus idyllischen Holzhäusern. Im Sommer tummeln sich Touristen und Einheimische in den Fußgängerstraßen. Übernachtung in Porvoo

3. Tag – Porvoo – Loviisa (60 km)

Die Strecke geht weiter entlang der Königstraße.

Nächster Haltepunkt ist das Kirchdorf Pernaja. Im Dorf gibt es ein kleines Café und eine wunderschöne mittelalterliche Kirche. Pernaja ist der Geburtsort von Mikael Agricola, der das Fundament für die finnische Literatursprache legte. Objekte, die mit seinem Leben verbunden sind, sind mit Agricola-Schildern gekennzeichnet. Weitere Sehenswürdigkeit ist Gutshof Suur-Sarvilahti mit Barockstil. Von Pernaja aus ist es nicht mehr weit bis Loviisa, dessen hoher neugotischer Kirchturm weithin sichtbar ist.

Loviisa ist im Sommer eine belebte Stadt, die zahlreiche reizvolle Übernachtungsgelegenheiten bietet. Der alte Holzhausviertel ist eine Mischung aus schön gepflegten Einfamilienhäusern und Gärten, neben dem Marktplatz stehen Steinhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Die Stadt Loviisa wurde an der Küste des Finnischen Meerbusens 1745 gegründet und im Jahr 1752 wurde sie nach der schwedischen Königin Luise Ulrike (Lovisa Ulrika) in Lovisa (Loviisa) umbenannt. Die Inselfestung Svartholma entstand in den 1760er Jahren, befindet sich vor dem Bucht Loviisa und die Meeresfestung lag ideal für den Zugang in die Stadt. Die Bootsfahrt beträgt ca. 1,5 Stunden pro Richtung. Übernachtung in Loviisa.

4. Tag, Loviisa – Kouvola (60 km)

In der Nähe von Loviisa entdecken die historische Eisenhütte Strömfors. Das Wasser des westlichsten Zweigs des Flusses Kymijoki fließt durch die Wasserräder der Eisenhütte Strömfors und hatte über 250 Jahren die Wasserschläge in Bewegung gehalten. Im Museum können Sie die Eisenhütte sehen, welche Instrumente verwendet wurden, während Eisen Gegenstände wie Nägel und Werkzeuge herstellen wurden.

Der mächtige Fluss Südens Kymijoki entfließt dem zweitgrößten See Finnlands Päijänne und mit der Länge von 180-203 km mündet in fünf Stellen in den Finnischen Meerbusen. Man fährt Richtung Norden durch kleine industrialisierte Städte, grüne Flusslandschaften bis südlich von Kouvola, wo Sie übernachten.

5. Tag, Kouvola – Nationalpark Repovesi (60 km)

Am Morgen radeln Sie am Stadtrand von Kouvola, in der Nähe Flusses Kymijoki, wo einige Papierfabriken stehen. Nach 20 km erreicht man wieder die Ruhe der Natur.

Nach 20 km Fahrt erreichen Sie die UNESCO-Kulturerbe Verla. Der Mühlenkomplex Verla in Südfinnland gehört zu den bedeutendsten Denkmälern der finnischen Forstindustrie. Die Holzschleiferei und Kartonfabrik Verla zeigt den gut erhaltenen Industriekomplex, der im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhundert entstanden ist. Das Museum in dem Werksdorf befindet sich im Besitz der Firma UPM-Kymmene. Verla wurde im Jahre 1996 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Weiterfahrt zum kleinen Dorf Vuohijärvi. Hier gibt es ein kleines Lebensmittelgeschäft und eine Bar / Cafe / Pizzeria. Empfehlenswert ist finnische Würste zu kaufen und am nächsten Tag am Lagerfeuer im Nationalpark Repovesi zu grillen.

Die kargen und abwechslungsreichen Naturlandschaften des Nationalparks Ruovesi bieten schöne Wander- und Wasserwege. Der Nationalpark deckt eine Fläche von 15 km² und bildet einem Netzwerk von 40 km markierten Wanderstrecken. Übernachtung in der Gegend des Nationalparks.

6. Tag, Repovesi – Mäntyharju (65 km)

Verbringen Sie wenig Zeit im Nationalpark Repovesi. Eine Kota zum Grillen und eine Feuerstelle am Strand laden zum Verweilen ein. Eine ruhige Schotterstraße führt Sie nach Mouhu, dann weiter ca. 3 km zum schönen Sommercafé Linkkumylly.

Sie fahren weiter nach Mäntyharju, wo Kunstgalerie Salmela für finnische zeitgenössische Kunst und zweitgrößte Holzkirche Finnlands interessante Sehenswürdigkeiten sind. Übernachtung in Mäntyharju.

7. Tag, Mäntyharju – Anttola (65 km)

Die Grün-Goldenen-Kulturstraße führt Sie heute zum nächsten Ziel. Die Kulturstraße folgt Wegen, die zeigen, wie Bauern und Reisende seit dem 15. Jahrhundert durch Provinz Savo kamen. Die Gegend um das Gemeinde Ristiina ist reich an herrschaftlichen Gutshöfen und blauen Seen. Die größten Felszeichnungen Skandinaviens finden Sie sich südwestlich von Ristiina, am Sund Astuvansalmi am See Yövesi. Die Darstellungen reichen über 15 Meter Länge.

Vor Dorf Anttola finden Sie Gutshof Anttolan Hovi, Weingut Ollinmäki und im Dorf die alte Holzkirche und den alten Speicher. An der Landenge zwischen die Seen können Sie im Restaurant „Poiju“ gemütlich das Abendessen genießen und Übernachtung in der Gegend Anttola.

8. Tag, Anttola – Puumala (50 km)

Nach der Fahrt von 30 km halten Sie am Aussichtspunkt Pistohiekka und Kiosk Lietvesi.  Besuchen Sie die bekannten Sandstrände von Pistohiekka, nehmen Sie ein Sonnenbad und schwimmen im Saimaa-See.

Mit dem Fahrrad geht es Richtung des idyllischen Zentrums von Puumala. Eine der größten finnischen Landstraßenbrücken (781 Meter) ist das moderne Wahrzeichen Puumalas am Sund Puumalansalmi. Im beliebten Restaurant Hovi mitten im Dorf können Sie eine Pause anhalten.  Die Gemeinde Puumala ist eine wahre Schärengemeinde mit 3000 Strandkilometern und 1000 Inseln. Der Inselweg von Puumala ist eine herrliche Panoramastrecke für Radfahrer. Übernachtung in der Umgebung von Puumala.

9. Tag, Puumala – Sulkava (50 km)

Eine Brücke führt Sie zur Insel Viljakansaari, die ca. 20 km lang ist. Mit der Fähre reisen Sie zwischen ab Insel Viljakansaari zur Insel Partalansaari, die einer der größten Insel Finnlands ist. 

Auf dem Schlossberg in Pisamalahti liegt eine der wichtigsten finnischen alten Schlossruinen. Auf dem Gipfel des Linnavuori befinden sich aus dem 12. Jahrhundert stammende Überbleibsel von Verteidigungswällen. Der Linnavuori erhebt sich rund 55 Meter über dem Enonvesi-See (südlich von Sulkava).

In Sulkava werden alljährlich zahlreiche Publikumsveranstaltungen abgehalten, darunter auch der Wettkampf Sulkavan Suursoudut am zweiten Wochenende im Juli, der alle Ruderfreunde nach Sulkava bringt. Übernachtung in der Gegend von Sulkava.

10. Tag, Sulkava – Savonlinna (45 km)

Fahren Sie auf den kleinen Straßen nach Savonlinna. 

Savonlinna ist eine Stadt in der östlichen Finnischen Seenplatte. Die Stadt befindet sich im Südosten Finnlands im Herzen des Saimaasees auf einer Insel. Der schwedische Staatsmann Erik Aksels Sohn Tott gründete 1475 die Burg Olavinlinna auf der Insel Kyrönsalmi. Sie diente dem Schutz der Ostgrenze des Reiches zwischen Schweden und Ruβland. Sie ist heute die besterhaltene mittelalterliche Festung Nordeuropas. Der bunte Marktplatz von Savonlinna ist ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen. Hier kommt man gerne zusammen für einen Plausch und stärkt sich mit örtlichen Spezialitäten wie „muikut“ (Kleine Maränen) und „lörtsy“ (eine Teigtasche mit süßer oder herzhafter Füllung). Übernachtung in der Gegend von Savonlinna.

11.   Tag, Savonlinna – Punkaharju (50 km)

Der kleine Ort Kerimäki befindet sich ca. 20 km östlich von Savonlinna. Dort steht im Zentrum von Kerimäki die größte Holzkirche der Welt. Die Kirche wurde im Jahr 1847 fertig gestellt und bietet Sitzplätze ca. 3.000 Personen. Die Fahrstrecke geht am sauberen See Puruvesi zu den finnischen Nationallandschaften in Punkaharju. 

Ein etwa 7 Kilometer langer und 25 Meter hoher Landrücken Punkaharju zwischen den Seen Puruvesi und Pihlajavesi entstand während der letzten Eiszeit 10.000 Jahre her. Das finnische Forstmuseum Lusto ist das nationale Museum und Wissenschaftszentrum der Waldkultur – eine internationale Begegnungsstätte und ein Ort, wo die Menschen und der Wald in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegnen. Der Kunst-Gutshof / Taidekartano Johanna Oras befindet sich auf dem atemberaubend schönen Landrücken Punkaharju auf den ehemaligen Geländen von Retretti und lädt seine Besucher zu einer Reise in die faszinierende Welt der zeitgenossenen Kunst ein. Übernachtung in Punkaharju.

12.   Tag, Punkaharju – Parikkala (65 km)

Genießen Sie noch die Landschaften des Landrückens. Die Fahrstrecke führt Richtung Süd-Karelien nach Parikkala an der finnisch-russischen Grenze. Diese Region im Südosten Finnlands ist als Teil des ganzen Karelien über Jahrhunderte immer Grenzland gewesen. 

Das Dorf Parikkala befindet sich reizvoll am See Simpelejärvi. Am Nachmittag nehmen vom Bahnhof Parikkala den Zug nach Helsinki. Sie übernachten eine Nacht im Hotel in Helsinki.

13.   Tag, Helsinki

Den letzten Tag können Sie in Helsinki und in seiner Umgebung verbringen. Ab 15 Uhr ist es möglich bei Finnlines zur Fähre einchecken. 

 

SCHÖNSTE RADTOUR IM LAND DER SEEN

Verfügbarkeit:  01.06.2021 – 30.09.2021

Dauer:  13-Tage / 12 Nächte

Unterkünfte: landestypische B&B Unterkünfte

Preis: 1.599,00 EUR pro Person bei 2 Personen

Eingeschlossene Leistungen:

  • Vorgeplante Route, GPS-Navigator, telefonische Aushilfe und Fahrinfos des Veranstalter
  • 11 Nächte im Doppelzimmer in den gemütlichen Bed&Breakfast Unterkünfte und eine Nacht im Hotelzimmer in Helsinki mit Frühstück
  • Bahntickets ab Parikkala nach Helsinki inkl. Tickets in der 2. Klasse und Transport der E-Bikes

Reisehinweise:

  • Eigene E-Bike
  • Schwierigkeit: Mittel, viele Schotterstraßen und Hügel

​Fotos: Visit Finland / Juha Kuva, Julia Kivelä, Mikko Nikkinen

Video von Visit Finland

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